Heribert steht in seiner Küche und knetet die Hände. Es juckt ihn in den Fingern. Wie von Geisterhand zucken sie, als bewegten sie sich über die Tasten seines Klaviers zu der Melodie der Mondscheinsonate, die er gerade täglich übt. "Ja, ist denn heut schon Vollmond?", fragt er sich halblaut, kratzt sich am Kopf, leckt die Spitze seines Zeigefingers ab, als müsse er gleich eine Seite seiner Partitur umblättern. Doch sofort verbietet er sich dieses imaginäre Musizieren, verlässt den Raum...